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    Putin billigt Abkommensentwurf zu Bau von Wasserkraftwerk in Kirgisien

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    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Der russische Premierminister Wladimir Putin hat den Entwurf eines Regierungsabkommens mit Kirgisien über den Bau und Betrieb des Wasserkraftwerkes GES-1 Kambaratinskaja gebilligt.

    Das geht aus einer Anordnung vom 3. Februar hervor.

    Für den Bau und die Verwaltung des Kraftwerkes wollen die russische "Inter RAO" und das kirgisische Unternehmen "Elektritscheskije stanzii" (Kraftwerke) ein Gemeinschaftsunternehmen gründen.

    Vizepremier Igor Setschin wurde beauftragt, im Namen der Russischen Föderation das Abkommen zu unterzeichnen.

    Gemäß dem Abkommen gewährt Russland dem Gemeinschaftsunternehmen einen Kredit in Höhe von 1,7 Milliarden US-Dollar. "Inter RAO" und "Elektritscheskije stanzii" sollen an dem Unternehmen gleiche Anteile halten.

    Die Mittel sollen auf dem Konto des Gemeinschaftsunternehmens ab 2009 im Laufe von vier Jahren zu einem Jahreszinssatz von LIBOR plus drei Prozent eingehen. Der Kredit hat eine Laufzeit von 20 Jahren, wobei die Rückzahlung erst ab dem neunten Jahr aufgenommen werden muss.

    Der Kredit soll als Direktinvestition bereitgestellt und nicht als Schuld gegenüber dem Staat betrachtet werden.

    In den Verhandlungen in Moskau hat Russland vorgeschlagen, das Gemeinschaftsunternehmen von der Mehrwertsteuer zu befreien und zukünftige Änderungen der Steuergesetzgebung Kirgisiens nicht auf es anzuwenden.

    Wie der kirgisische Finanzminister Marat Sultanow erläuterte, werden drei russische Vertreter und zwei Vertreter Kirgisiens dem Aufsichtsrat des neuen Gemeinschaftsunternehmens angehören.

    Voraussichtlich wird der Bau des Wasserkraftwerkes GES-1 sieben Jahre dauern. Es soll das größte Wasserkraftwerk Zentralasiens mit einer Leistung von 1900 MW werden.

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