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    Gazprombank eröffnet Milliardenkredit für Mechel-Tochterunternehmen (Zusammenfassung)

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    MOSKAU, 09. Februar (RIA Novosti). Die Gazprom-Tochter Gazprombank hat Tochterunternehmen des großen russischen Metallproduzenten Mechel eine Kreditlinie über eine Milliarde US-Dollar eröffnet.

    Das teilte Mechel am Montag in Moskau mit. "Die Mittel sind hauptsächlich für die Tilgung kurzlaufender Kredite der Mechel-Gruppe bestimmt", hieß es in der Mitteilung. Die Kredite werden für drei Jahre gewährt. Ein Teil der Mittel soll für die Umschuldung von Verbindlichkeiten aus einem Kredit über 1,5 Milliarden Dollar zur Verfügung gestellt werden, den die Mechel-Gruppe im Frühjahr 2008 für den Erwerb der britischen Oriel Resources aufgenommen hatte.

    Zuvor hatten Mechel und Gazprombank bereits ein Abkommen unterzeichnet, nach dem die Bank bei der Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 255 Millionen Dollar helfen soll. Die Gelder sind für den Bau eines Schienen-Walzwerks im Hüttenkombinat Tscheljabinsk im Uralgebiet bestimmt, das zur Mechel-Gruppe gehört.

    Gazprombank als bevollmächtigtes Geldinstitut des Gasmonopolisten Gazprom gehört zu den drei größten russischen Geldhäusern. Größter Aktionär ist Gazprom mit 87,5 Prozent der Anteile. Die restlichen 12,5 Prozent der Aktien werden von Gazprombank-Tochter "Neue Finanztechnologien" gehalten.

    Die Mechel-Gruppe hält Mehrheits- bzw. Minderheitsanteile unter anderem am Hüttenkombinat Tscheljabinsk, dem Handelshaus Mechel, den Unternehmen "Juschny Kusbass" und Juschuralnikel, dem Metallurgiekombinat Belorezk, Mechel Trading, Mechel Nemunas (Litauen) sowie Mechel Targoviste und Mechel Campia Turzii (beide Rumänien).

    2007 steigerte das Unternehmen die Kohlegewinnung im Vergleich zu 2006 um ein Viertel auf 21,2 Millionen Tonnen. Die Produktion von Walzgut nahm in dem Berichtszeitraum um neun Prozent auf 5,1 Millionen Tonnen zu.

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