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    Finanzkrise: Kasachstan beschließt milliardenschweren Rettungsplan

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    ASTANA, 06. März (RIA Novosti). Zur Bekämpfung der Auswirkungen der Weltfinanzkrise will der zentralasiatische Staat Kasachstan in diesem und im nächsten Jahr umgerechnet insgesamt vier Milliarden US-Dollar ausgeben.

    Das teilte Staatspräsident Nursultan Nasarbajew am Freitag in seiner Jahresansprache zur Lage der Nation in Astana mit. Nach seinen Worten stammt das Geld aus den Rohstoffexporten, so dass die kasachischen Gold- und Devisenreserven, die gegenwärtig 47 Milliarden US-Dollar betragen, unberührt bleiben. „Das gibt uns die Zuversicht für den Fall, dass sich die Krise in die Länge zieht.“

    Die kasachische Regierung hatte im vergangenen Herbst erstmals den Nationalfonds angezapft. Mit den davon entnommenen zehn Milliarden US-Dollar sollen der Finanzsektor, der Wohnungsbau sowie die Klein- und Mittelstandsunternehmen unterstützt werden.

    Kasachstans Bruttoinlandsprodukt war 2008 um nur noch drei Prozent gewachsen. Im Jahr davor hatte das Wachstum noch 8,4 Prozent betragen. Trotzdem hält die Regierung in Astana an ihrem noch vor der Krise beschlossenen Programm zur Förderung der Industrie und Innovationen fest.

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