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    Moskau: Ostsee-Pipeline ist ein wirtschaftliches und kein politisches Projekt

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    Der russische Vizepremier Viktor Subkow hat die geplante Ostsee-Pipeline Nord Stream als optimale Lösung gelobt, um neue Lieferengpässe für Europa zu vermeiden, sowie Behauptungen politischer Hintergründe des Projektes zurückgewiesen.

    STOCKHOLM, 06. März (RIA Novosti). Der russische Vizepremier Viktor Subkow hat die geplante Ostsee-Pipeline Nord Stream als optimale Lösung gelobt, um neue Lieferengpässe für Europa zu vermeiden, sowie Behauptungen politischer Hintergründe des Projektes zurückgewiesen.

    „Das ist kein politisches, sondern ein wirtschaftliches Projekt“, betonte Subkow am Freitag bei einem Treffen mit der schwedischen Industrie- und Energieministerin Maud Olofsson in Stockholm.

    Russland tue alles Mögliche, um die Umweltrisiken auf ein Minimum zu reduzieren und Schwedens Besorgnisse in dieser Hinsicht abzubauen. Unter anderem sei auf die ursprünglich geplante Wartungsplattform nahe der Insel Gotland verzichtet worden.

    Ein weiteres Argument für das Nord-Stream-Projekt sind laut Subkow die jüngsten Gasengpässe in Europa wegen des Konfliktes um die ukrainische Transitpipeline: „Das war keine Liefer-, sondern eine Transitkrise. Wir sind bereit, Europa mit Ergas in den erforderlichen Mengen zu versorgen. Nord Stream bedeutet 55 Milliarden Kubikmeter Gas für mehr als 25 Millionen europäische Familienhaushalte“.

    Die Ostseepipeline soll auf dem Ostsee-Boden verlegt werden und das russische Wyborg mit dem deutschen Greifswald direkt verbinden.

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