13:58 23 August 2017
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    Gazprom und Bulgarien paraphieren Abkommen über Gasprojekt South Stream

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    MOSKAU, 28. April (RIA Novosti). Der russische Gasmonopolist Gazprom und die Bulgarische Energieholding haben am Dienstag in Moskau ein Kooperationsabkommen über den Bau der Gaspipeline South Stream abgestimmt und paraphiert.

    Das teilte die Gazprom-Pressestelle mit. Das Dokument solle in nächster Zeit unterzeichnet werden. Wie Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin am Dienstag nach Verhandlungen mit seinem bulgarischen Amtskollegen Sergej Stanischew in Moskau sagte, dürfte das Abkommen im Laufe von zwei Wochen signiert werden.

    Bulgrien bezieht russisches Gas seit 1974. 2008 nahm das Land rund 3,5 Milliarden Kubikmeter Erdgas ab. Gazprom-Tochter Gazpromneft pumpt Gas via Bulgarien in die Türkei, nach Griechenland und Mazedonien.

    Über die Gaspipeline South Stream zwischen Russland und Italien soll Südeuropa mit Erdgas versorgt werden. Das Projekt im voraussichtlichen Gesamtwert von 14 Milliarden Euro wird von Gazprom und dem italienischen Energieversorger Eni auf Paritätsgrundlage realisiert. Die ersten Lieferungen sind für 2013 geplant. Ein 900 Kilometer langer Teil der Leitung - zwischen der russischen und der bulgarischen Schwarzmeerküste - wird auf dem Meeresgrund verlegt. Dabei beträgt die maximale Tiefe mehr als 2000 Meter.

    Bulgarien war im Januar 2008 in das Projekt eingestiegen. Damals wurde ein entsprechendes russisch-bulgarisches Abkommen unterzeichnet.

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