14:03 24 September 2017
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    Kreml rechnet nicht mit steilem Anstieg der Ölpreise

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    MOSKAU, 25. Mai (RIA Novosti). Bei der Haushaltsplanung für die nächsten Jahre rechnet die russische Staatsführung mit keinem großen Anstieg der Ölpreise und keinem schnellen Ende der Wirtschaftskrise.

    „Die makroökonomische Stabilität ist eine grundlegende Bedingung für die Wirtschaftsentwicklung. Vor diesem Hintergrund muss sich die Haushaltsplanung auf konservative Bewertungen der künftigen Rohstoffpreise stützen“, sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Montag in seiner Ansprache zum Thema Haushaltswerte.

    „Natürlich können sich die Preise auch höher erweisen, das wäre für uns zweifelsohne besser. Wir dürfen aber nicht die Erfüllung unserer Verpflichtungen gefährden“, hieß es.

    „Wir begreifen alle, in welch einer schwierigen Situation sich die Wirtschaft befindet. Leider ist die Wirtschaftskrise von ihrem Ende noch weit entfernt“, betonte der russische Präsident.

    Medwedews Wirtschaftsberater Arkadi Dworkowitsch sagte in diesem Zusammenhang: „Die Überwindung der Krise beginnt hoffentlich innerhalb von drei Jahren. Wir gehen aber von keinem Anstieg der Ölpreise aus: Diese Preise erreichen kaum wieder ihren Höchststand“.

    Finanzminister Alexej Kudrin sagte, Russland gehe bei der Haushaltsplanung von 50 Dollar pro Barrel im Jahr 2010, 52 Dollar pro Barrel im Jahr 2011 und 53 Dollar pro Barrel im Jahr 2012 aus.

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