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    Gazprom beschleunigt Bau von östlichem Gasverteilungsnetz

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    MOSKAU, 28. Mai (RIA Novosti). Gasprom investiert in den Bau des Gasverteilungsnetzes Sachalin - Chabarowsk - Wladiwostok im Rahmen des Östlichen Gasprogramms in diesem Jahr 50 Milliarden Rubel (etwa 1,1 Milliarden Euro).

    „Angesichts des schnelleren Tempos der Arbeiten ist beschlossen worden, in diesem Jahr die Investitionen in das Projekt auf 50 Milliarden Rubel zu erhöhen“, sagte der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexander Ananenkow, in einer Sitzung des Stabes für die Koordinierung der Bauarbeiten.

    Laut Ananenkow wird mit dem Östlichen Gasprogramm, das von der russischen Regierung bestätigt wurde, nicht nur eine Basis für die Entwicklung der Branche in Ostsibirien und im Fernen Osten (60 Prozent des russischen Territoriums) geschaffen, sondern auch für einen Durchbruch bei der wirtschaftlichen Entwicklung der Region gesorgt.

    „Das Programm ist Teil der intensiven Entwicklung des Maschinenbaus, des Schiffbaus, des Bauwesens und der gesamten Wirtschaft des russischen Ostens. Somit ist die Umsetzung des vorrangigen Projektes zum Bau des Gasverteilungsnetzes Sachalin - Chabarowsk - Wladiwostok im Rahmen des Östlichen Gasprogramms eine Aufgabe mit staatlicher Tragweite“, sagte der Gazprom-Vizechef.

    Der Bau der Gaspipeline Sachalin - Chabarowsk - Wladiwostok mit einer Kapazität von 30 Milliarden Kubikmetern soll Ende 2011 abgeschlossen werden.

    Der Aufsichtsrat von Gazprom hatte im April 2006 den Bau und die Entwicklung des Gastransportsystems Sachalin - Chabarowsk - Wladiwostok beschlossen. Das System soll es ermöglichen, die Mehrheit der Abnehmer in den Regionen Chabarowsk und Primorje, im Jüdischen Autonomen Gebiet und im Gebiet Sachalin mit Gas zu versorgen.

    Das Förderprojekt Sachalin-1 soll in der mittelfristigen Perspektive zur Quelle der Gasversorgung werden. Gazprom hatte im Jahre 2008 mit der Projektierung der Pipeline begonnen, die die Gasversorgung von Wladiwostok und die Inbetriebnahme von Stromversorgern in der Region Primorje, und zwar noch vor dem APEC-Gipfel im Jahre 2012, sichern soll.

    Gazprom hat mit der japanischen Seite ein Absichtsprotokoll unterzeichnet, das die Prüfung der Möglichkeiten für Gaslieferungen aus Wladiwostok in die Länder des Asiatisch-Pazifischen Raums, einschließlich Japans, vorsieht.

    Das Östliche Gasprogramm sieht den Aufbau eines einheitlichen Systems zur Förderung und zum Transport von Erdgas sowie zur Gasversorgung vor, das auch für einen möglichen Erdgasexport an China und andere Länder des Asiatisch-Pazifischen Raums genutzt werden kann.

    Gazprom koordiniert im Auftrag der russischen Regierung die Arbeiten zur Umsetzung des Östlichen Gasprogramms.

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