22:07 21 Juni 2018
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    Dämpfer für Iran: AKW Bushehr stößt auf Bank-Probleme

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    Die Finanzierung des iranischen AKW Bushehr wird nach Angaben des russischen Atomkraftwerkbauers Atomstroiexport durch Probleme mit Akkreditiven erschwert.

    MOSKAU, 10. Juni (RIA Novosti). Die Finanzierung des iranischen AKW Bushehr wird nach Angaben des russischen Atomkraftwerkbauers Atomstroiexport durch Probleme mit Akkreditiven erschwert.

    In Iran sei Atomstrojexport zurzeit dabei, Ausrüstungen für das AKW Bushehr zu „integrieren“, sagte Atomstroiexport-Chef Dan Belenki am Mittwoch zu RIA Novosti.

    „Probleme mit der Finanzierung des Bauprojektes sind darauf zurückzuführen, dass sich einige russische Banken weigern, sich mit iranischen Akkreditiven zu befassen. Deswegen sind wir gezwungen, das Finanzierungsmodell zu ändern. Die iranische Seite ist aber nicht schuld daran“, so Belenki. Der iranische Energieminister Parviz Fatah hatte im März gesagt, das AKW beginne bis Ende August, Strom zu liefern.

    Die Vorbereitungen auf die Inbetriebnahme des ersten Reaktors des indischen Atomkraftwerks Kudankulam seien faktisch in ihre Schlussphase eingetreten, so Belenki weiter. Das AKW im Süden Indiens wird nach dem russischen Entwurf unter Mitwirkung russischer Fachkräfte errichtet.

    s. Fotostrecke: Russisches Know-how für indisches AKW

    Russland wolle sich um den Bauauftrag für einen neuen Reaktor des finnischen Kernkraftwerkes Loviisa bewerben. Die Ausschreibung finde demnächst statt, präzisierte der Chef des russischen Unternehmens, das von der staatlichen Atomholding Rosatom kontrolliert wird und rund ein Fünftel des weltweiten Marktes für AKW-Bau ausmacht.

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