17:41 18 Dezember 2017
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    Kreml wird Bundesregierung zur Unterstützung des Opel-Deals aufgerufen

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    Russlands Präsident Dmitri Medwedew wird während seines Deutschland-Besuchs die Bundesregierung auffordern, das Opel-Geschäft mit dem internationalen Konsortium zu unterstützen, zu dem die österreichische Gesellschaft Magna und die Sberbank Russlands gehören.

    MOSKAU, 16. Juli (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew wird während seines Deutschland-Besuchs die Bundesregierung auffordern, das Opel-Geschäft mit dem internationalen Konsortium zu unterstützen, zu dem die österreichische Gesellschaft Magna und die Sberbank Russlands gehören.

    "Wir werden sie auffordern, dieses Geschäft ebenfalls zu unterstützen", sagte der außenpolitische Kreml-Sprecher Sergej Prichodko am Mittwoch. "Wir werden uns für dieses Geschäft einsetzen."

    Das Konsortium von Magna und Sberbank hatte Ende Mai mit dem amerikanischen Autokonzern General Motors den Kauf von 55 Prozent der Opel-Aktien vereinbart. Später aber berichteten mehrere in- und russische und ausländische Medien darüber, dass der US-Konzern Verhandlungen über den Verkauf seiner deutschen Tochtergesellschaft mit anderen interessierten Seiten fortsetze und dass diese Frage immer noch offen sei.

    Indessen hat Opel den Absatz seiner Autos in Deutschland laut den offiziellen Angaben für das 2. Vierteljahr 2009 um 45 Prozent erhöht. Das ist die beste Leistung des Konzerns seit 2000. Besonders gut lief der Verkauf der Modelle Corsa und Insignia.

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