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    Welt über Protektionismus gespalten - Umfrage

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    Die Welt ist in ihrer Einstellung zum Protektionismus als einer eventuellen Arznei gegen die Krise gespalten. Dies ergab eine Umfrage des unabhängigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts World Public Opinion und der Universität Maryland.

    NEW YORK, 23. Juli (RIA Novosti). Die Welt ist in ihrer Einstellung zum Protektionismus als einer eventuellen Arznei gegen die Krise gespalten. Dies ergab eine Umfrage des unabhängigen amerikanischen Meinungsforschungsinstituts World Public Opinion und der Universität Maryland.

    Eine Mehrheit in elf den insgesamt 19 Ländern, in denen die Umfrage gemacht wurde, setzt sich für provisorische protektionistische Maßnahmen ein. Zu diesen gehört auch Russland, wo diese Maßnahme von 55 Prozent der Befragten unterstützt wurde. 27 Prozent lehnen den Protektionismus ab.

    Für einen aktiveren Schutz des Binnenmarktes plädierten auch Nigeria, Mexiko, die Türkei und Ägypten.

    Die kritischsten Gegner des Protektionismus befinden sich in den mächtigsten Exportländern wie die USA, China, Großbritannien, Deutschland und Frankreich.

    56 Prozent der Länder erwarten von ihren Regierungen stärkere Maßnahmen zur Regelung der Krise. In 17 der 19 Länder, in denen die Umfrage stattfand, wird die Idee der Bildung eines globalen Gremiums zur Kontrolle über die großen Finanzinstitute unterstützt. Die Antikrisenmaßnahmen der Regierung werden am stärksten in Indien und China von den Einwohnern unterstützt.

    Die Umfrage fand vom 4. April bis zum 12. Juni dieses Jahres statt. Befragt wurden 18 000 Einwohner in 19 Ländern (einschließlich der Palästinensischen Autonomie).

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