17:56 23 August 2017
SNA Radio
    Wirtschaft

    "Alfa"-Bank-Chef: Erwerb einer Bank in Lettland nicht ausgeschlossen

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 4 0 0

    Pjotr Awen, Präsident der "Alfa"-Bank, der größten russischen Privatbank, schließt die Möglichkeit des Erwerbs einer Bank in Lettland nicht aus.

    RIGA, 28. Juli (RIA Novosti). Pjotr Awen, Präsident der "Alfa"-Bank, der größten russischen Privatbank, schließt die Möglichkeit des Erwerbs einer Bank in Lettland nicht aus.

    Awen nimmt in Riga an einer Sitzung des russisch-lettischen Wirtschaftsrates teil, in der Unternehmer aus Russland und Lettland die Perspektiven der Zusammenarbeit und Wege aus der Krise besprechen.

    "Die Zeit ändert sich. Die Krise wird in Kürze überwunden. Ich schließe nicht aus, dass wir demnächst auf die Idee des Erwerbs einer Bank in Lettland zurückkommen werden", sagte er, ohne dabei eine konkrete Bank zu nennen.

    Awen zufolge hat die "Alfa"-Bank die Möglichkeit für den Erwerb der lettischen Parex Bank bereits geprüft, die wegen ihrer Finanzprobleme im vorigen Jahr von der Regierung der Republik verstaatlicht worden war.

    "Dadurch, dass wir die Parex Bank nicht erworben haben, fühle ich eine große Genugtuung. Wie es sich herausstellte, hatte die Parex mehr Probleme, als uns mitgeteilt worden war", sagte Awen.

    Er schloss den Erwerb der Parex Bank in der Zukunft aus.

    "Das ist für uns nicht von Interesse", betonte der Präsident der "Alfa"-Bank.

    Die lettische Regierung traf Ende 2008 die Entscheidung über den Erwerb von 84,83 Prozent der Parex-Aktien, um die Bank vor dem Bankrott zu retten. Die Verluste der Bank beliefen sich 2008 auf 124 Millionen Lat (248 Millionen US-Dollar). Laut einer Reihe von Experten führte die Verstaatlichung der Parex Bank zur drastischen Verschlechterung der Wirtschaftslage in Lettland.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren