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    Russland gibt erstmals Pläne für Lieferungen von MiG-31-Abfangjägern an Syrien zu

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    Russland und Syrien verhandeln über die Lieferung einer Partie von Abfangjägern MiG-31E. Das bestätigte Alexej Fjodorow, Chef der Flugzeugbauholding, in einem Interview für die Zeitung "Kommersant".

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Russland und Syrien verhandeln über die Lieferung einer Partie von Abfangjägern MiG-31E. Das bestätigte Alexej Fjodorow, Chef der Flugzeugbauholding, in einem Interview für die Zeitung "Kommersant".

    Somit hat die russische Seite erstmals offiziell die Pläne für den Verkauf von MiG-31 an Syrien zugegeben, dessen Aufrüstung Israel und eine Reihe von westlichen Ländern für eine Bedrohung der Sicherheit in der Nahost-Region hält, betont die Ausgabe.

    "Vor zwei Jahren wurden mit Syrien gleichzeitig zwei Verträge unterzeichnet: ein Vertrag über MiG-29M und ein anderer Vertrag über MiG-31. Der erste Vertrag wird derzeit umgesetzt und der zweite Vertrag ist noch nicht in Kraft getreten. Im Moment werden die Konsultationen zu diesem Vertrag fortgesetzt, so dass sein weiteres Schicksal für uns nicht ganz klar ist. Ich hoffe, dass der Vertrag letzten Endes realisiert wird. Wir verknüpfen damit große Hoffnungen zur Stabilisierung der Situation im Flugzeugwerk ‚Sokol' in der Wolgastadt Nischni Nowgorod", sagte Fjodorow.

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    Die MiG-31, ein Langstrecken-Abfangjäger mit einer Höchstgeschwindigkeit von bis zu 1000 km/h, kann mit Luft-Luft-Raketen großer Reichweite (über 100 Kilometer) ausgerüstet werden.

    Der Vorgänger dieses Abfangjägers MiG-25 wurde während des arabisch-israelischen Konflikts 1971 für die Aufklärung der Stellungen der israelischen Truppen eingesetzt und erwies sich für die Luftverteidigung als unverwundbar.

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    Russland habe bisher die vorliegenden Pläne für die Lieferung von MiG-31 an Syrien kategorisch bestritten, schreibt das Blatt.

    Nach Angaben der Ausgabe war geplant, acht Flugzeuge an Syrien zu liefern. Der Vertrag wurde auf 400 bis 500 Millionen US-Dollar geschätzt. Im Sommer 2007 begann "Sokol" mit den Vorbereitungsarbeiten. Da die Produktion von MiG-31 im Jahr 1994 abgebaut wurde, war es geplant, Flugzeuge aus der Reserve der russischen Luftwaffe und der Flugzeugindustrie an Syrien zu verkaufen.

    Aber sogar im Falle der Unterzeichnung des Vertrages mit Syrien können heute neue Probleme bei seiner Umsetzung entstehen, schreibt die Zeitung.

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