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    Nach Parkhaus-Einsturz in Moskau: Strabag-Baustellen auf Prüfstand

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    Nach dem Einsturz eines Parkhauses in Moskau haben die Stadtbehörden die Überprüfung aller Baustellen des österreichischen Auftragnehmers Strabag angekündigt.

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Nach dem Einsturz eines Parkhauses in Moskau haben die Stadtbehörden die Überprüfung aller Baustellen des österreichischen Auftragnehmers Strabag angekündigt.

    „Die Behörden planen die Revision aller Gebäude, für deren Bau der Auftragnehmer des eingestürzten Parkhauses zuständig ist“, sagte eine Verwaltungssprecherin des Stadtbezirks Moskau-Zentrum am Donnerstag zu RIA Novosti. Strabag sei Auftragnehmer bei „vielen in Moskau entstehenden Gebäuden“.

    Das am Donnerstagmorgen eingestürzte unterirdische Parkhaus in der Koschewnitscheskaja-Straße gehört zum im Bau befindlichen Büro- und Hotelkomplex Vivaldi Plaza. Wie es auf dessen Homepage heißt, gehören unter anderem Deutsche Bank AG, Starr International Company Inc. und European Commercial Real Estate Group zu den Investoren.

    Strabag-Mitarbeiter in Moskau wollten sich zunächst zu dem Vorfall nicht äußern.

    Der Vizechef der Katastrophenschutz-Verwaltung Moskau, Viktor Klimkin, teilte mit, der Einsturz sei nach vorläufigen Angaben auf Verstöße gegen die Bauvorschriften zurückzuführen.

    Das Parkhaus war um 08.42 Ortszeit eingestürzt, vier Verletzte wurden geborgen.

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