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    Präsident Calderon initiiert Wirtschaftsreformen in Mexiko

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    MEXIKO-CITY, 03. September (RIA Novosti). Der mexikanische Präsident Felipe Calderon hat in einer Botschaft an die Föderalversammlung des Landes vorgeschlagen, eine Reihe von Wirtschaftsreformen im Energiebereich und im Finanzwesen einzuleiten.

    "Mexiko braucht die zweite Etappe der Reformen, um die Erdölbranche, darunter das staatliche Erdölunternehmen Pemex, zu festigen und die Erdölfördermengen aufrecht zu erhalten", erklärte Calderon in seiner Rede im Nationalpalast in Mexiko-City.

    Nach seinen Worten hat sich die tägliche Erdölgewinnung im Lande in den letzten sechs Jahren um 700 000 Barrel verringert, weil die Erdöllagerstätten erschöpft seien.

    Somit seien auch die Geldeinnahmen des Staatshaushalts um 23 Milliarden im Jahr geschrumpft.

    In diesem Zusammenhang schlägt der Präsident vor, eine Steuerreform in Mexiko durchzuführen, um das Haushaltsdefizit auszugleichen.

    Die Wirtschaftsreformen sollen ihm zufolge die notwendigen Bedingungen für die Überwindung der Armut, der Lebensmittelkrise und der Arbeitslosigkeit im Lande schaffen. "Im Endergebnis werden sie es erlauben, die Lebensqualität der Einwohner von Mexiko zu heben", sagte Felipe Calderon.

    Der Präsident hat in seiner Botschaft die Bilanz der dreijährigen Arbeit der mexikanischen Regierung gezogen und betont, dass das Land zum ersten Mal seit vielen Jahren vor dem Hintergrund der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrise mit einer nie da gewesenen Welle von Gewalt und der Dürre im Lande konfrontiert werde.

    "Unter den äußerst schweren Bedingungen konnten wir den neuen Herausforderungen und Bedrohungen widerstehen", sagte Calderon.

    Dem südamerikanischen Staatschef zufolge hat die jetzige Wirtschaftskrise bereits ihren Tiefpunkt erreicht, das Land überwindet allmählich die schwere Situation, in der die Industrieproduktion jedes Jahr um weitere zehn Prozent zurückgegangen war.

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