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    Massenentlassungen bei russischem Autohersteller AvtoVAZ

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    AvtoVAZ-Krise (26)
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    MOSKAU, 11. September (RIA Novosti). Russlands größter Autohersteller AvtoVAZ will bis zum 1. Dezember 2009 schrittweise 36 000 Arbeitsplätze abbauen. Alle entlassenen Mitarbeiter sollen bei der Suche nach einer neuen Arbeit staatlich unterstützt werden.

    Das erfuhr RIA Novosti am Freitag inoffiziell aus dem russischen Ministerium für Gesundheitswesen und Sozialentwicklung.

    In früheren inoffiziellen Informationen aus dem Unternehmen hieß es, dass 5000 Manager entlassen werden sollen.

    "Wir haben in der vergangenen Woche die Information erhalten, dass bis zum 1. Dezember 36 000 Beschäftigte entlassen werden sollen", hieß es aus dem Ministerium. Nach vorliegenden Angaben stehen 5500 der von der Kündigung Bedrohten kurz vor dem Ruhestand, weitere 13 000 seien bereits im Rentenalter.

    "Das Ministerium für Gesundheitswesen und Sozialentwicklung besteht auf einer schrittweisen Entlassung der Beschäftigten, um die sozialen Spannungen in der Region zu mindern", sagte der Gesprächspartner der Agentur.

    Ihm zufolge haben die entlassenen Bürger im Rahmen der regionalen Arbeitsmarktprogramme Anspruch auf eine Umschulung, finanzielle Beihilfen für die Gründung eigener Unternehmen und die Beschäftigung bei öffentlichen Arbeiten. "Die Höhe der Unterstützung wird angehoben und der Kreis der Bezugsberechtigten wird erweitert", hieß es.

    Nach dem Stand vom Juli 2009 sind im Autokonzern AvtoVAZ 110 000 Menschen beschäftigt.

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