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    Putin knüpft Avtovaz-Beteiligung von Renault-Nissan an Investitionen

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    AvtoVAZ-Krise (26)
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    Die am Lada-Hersteller Avtovaz beteiligte Renault-Nissan-Allianz muss laut Russlands Regierungschef Wladimir Putin die Modernisierung des größten russischen Autobauers mitfinanzieren - andernfalls kann ihre Beteiligung revidiert werden.

    MOSKAU, 02. Oktober (RIA Novosti). Die am Lada-Hersteller Avtovaz beteiligte Renault-Nissan-Allianz muss laut Russlands Regierungschef Wladimir Putin die Modernisierung des größten russischen Autobauers mitfinanzieren - andernfalls kann ihre Beteiligung revidiert werden.

    „Was die technische Erneuerung angeht, so muss man diesbezüglich mit ausländischen Anteilseignern Renault und Nissan verhandeln“, sagte Putin am Freitag in einer Regierungssitzung in Moskau. Er verwies darauf, dass der russische Staat Avtovaz mit 25 Milliarden Rubel (ca. 570 Millionen Euro) unter die Arme gegriffen habe, ohne dabei eine Neuverteilung der Aktienpakete mit den anderen Miteignern gefordert zu haben.

    „Entweder diese nehmen an der Finanzierung des Unternehmens teil, oder wir müssen mit ihnen über das Verhältnis der Anteile verhandeln", betonte Putin.

    Avtovaz ist der größte Personenwagenhersteller in Russland. Der russische Staatskonzern Rostechnologii, das Investmenthaus Troika Dialog und der französische Autobauer Renault halten je 25 Prozent plus eine Aktie von Avtovaz. In diesem Jahr stellte die russische Regierung dem von der Krise schwer angeschlagenen Autobauer umgerechnet ca. 570 Millionen Euro als zinsloses Darlehen bereit.

     

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