21:42 21 August 2017
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    Russland will neue Märkte in Indonesien erschließen

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    Im Mittelpunkt des Wirtschaftsforums, der heute im Rahmen der 6. Sitzung der russisch-indonesischen Kommission für Kooperation im Bereich Handel, Wirtschaft und Technik, in Jakarta eröffnet wurde, steht die Einführung von russischen Hochtechnologien auf den indonesischen Markt.

    JAKARTA, 20. Oktober (RIA Novosti). Im Mittelpunkt des Wirtschaftsforums, der heute im Rahmen der 6. Sitzung der russisch-indonesischen Kommission für Kooperation im Bereich Handel, Wirtschaft und Technik, in Jakarta eröffnet wurde, steht die Einführung von russischen Hochtechnologien auf den indonesischen Markt.

    "Wir sind hierher gekommen, um neue Märkte anhand der bereits erzielten Vereinbarungen zu erschließen und um Indonesien unsere Errungenschaften im Bereich des Energiemaschinenbaus zu präsentieren", sagte Michail Besumnow, Vertreter des russischen Turbinenhersteller Power Mashines, im Gespräch mit RIA Novosti.

    Ihm zufolge interessieren sich Russlands Hersteller für jeden Markt, der sich dynamisch entwickelt. Außerdem plane Indonesien im Rahmen eines Staatsprogramms binnen fünf Jahren Kraftwerke mit einer Gesamtkapazität von 10 Millionen Kilowatt in Betrieb zu nehmen. Das sei sehr viel, so Besumnow

    Da Indonesien keinen eigenen Energiemaschinenbau habe, sei es für einen Staat, selbst wenn es solche Länder wie China oder Japan sein würden, kompliziert, den gesamten Bedarf des Landes zu decken. Aus diesem Grund rechne Power Mashines auch mit einem Auftragspaket. Zurzeit beschäftigt sich das Unternehmen mit einem Projekt zum Bau eines Kraftwerks im Westen der indonesischen Insel Java.

    Ein weiteres russisches Unternehmen "Tschisty mir" (Saubere Welt) sucht auf dem Forum nach potenziellen Partnern. Das Konsortium "Tschisty mir" ist eine Gruppe von Unternehmen, die Innovationstechnologien entwickelt, testet und in die Praxis umsetzt.

    Laut dem Generaldirektor von "Tschisti mir" Alexander Ljachow beschäftigt sich das Konsortium mit neuen Technologien, in der Ölförderung, Ölverarbeitung und Ölschlammverwertung. Es gehe vor allem um den Schlamm, der nach Ölförderung und Verarbeitung geblieben ist und der beispielsweise in Abu Dhabi in der Wüste vergraben wird und in Russland sich einfach in riesengroße Seen von fünf Millionen Tonnen verwandelt. Solche Schlämme enthalten viele Säuren und andere chemische Verbindungen, die schwer zu entsorgen sind.

    "Diese Richtung ist interessant für uns und wir wollen Indonesien unsere Lösungen zu all diesen Problemen vorschlagen, die aus unserer Sicht hier passend wären", fügte Ljachow hinzu.

    An dem Forum nehmen etwa 30 Vertreter aus russischen Geschäftskreisen und rund 60 Vertreter der indonesischen Geschäftswelt teil.

     

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