22:35 22 August 2017
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    Finanzminister Kudrin: Protektionismus schadet Russlands Wirtschaft

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    Protektionismus für russische Waren und Produzenten kann der russischen Wirtschaft schaden und deren innovative Entwicklung bremsen.

    SANKT PETERSBURG, 20. Oktober (RIA Novosti). Protektionismus für russische Waren und Produzenten kann der russischen Wirtschaft schaden und deren innovative Entwicklung bremsen.

    Diese Meinung äußerte Russlands Vizepremier und Finanzminister Alexej Kudrin am Dienstag bei der Konferenz "Strategische Planung in Russlands Regionen und Städten" in Sankt Petersburg.

    "Wenn wir in Russland ein neues Produkt entwickeln wollen, das das weltbeste sein soll, müssen wir Zugang zu allen Spitzenentwicklungen in der Welt haben", führte er aus. "Wenn wir uns aber vor dem Technologien-Import schützen und protektionistische Barrieren errichten, so bedeutet es, dass wir selbst die Entwicklung dieser neuen Ware bedrohen."

    Offenheit sei für jede moderne Wirtschaft unentbehrlich, sagte Kudrin. Sollte sich Russland auf die Produktion konzentrieren, die auf die Deckung des Binnenmarkts gerichtet sein wird, so wird das unserer Wirtschaft keinen Nutzen bringen. Der Inlandsmarkt sei ein ziemlich enger Korridor, weil auf die russische Wirtschaft nur 2,5 Prozent des Welt-BIP entfallen, stellte der Finanzminister fest.

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