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    Bank Moskwy gewährt serbischem Ölkonzern NIS 100-Millionen-Kredit - MEHR

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    Die Bank Moskwy, die zu den 30 größten Banken in Russland gehört, hat dem vom russischen Energiekonzern Gazprom kontrollierten serbischen Ölkonzern NIS einen Kredit in Höhe von 100 Millionen US-Dollar mit zwei Jahren Tilgungsfirst und einer Verlängerungsoption um ein Jahr gewährt.

    MOSKAU, 20. Oktober (RIA Novosti). Die Bank Moskwy, die zu den 30 größten Banken in Russland gehört, hat dem vom russischen Energiekonzern Gazprom kontrollierten serbischen Ölkonzern NIS einen Kredit in Höhe von 100 Millionen US-Dollar mit zwei Jahren Tilgungsfirst und einer Verlängerungsoption um ein Jahr gewährt.

    "Die Mittel werden für die Finanzierung des laufenden NIS-Geschäfts bereitgestellt. Doch die Inanspruchnahme des Darlehens wird nicht zu einer Vergrößerung des Kreditportefeuilles des Unternehmens im Vergleich zum Stand am Anfang 2009 führen", teilte die Bank am Dienstag während des Besuchs des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew in Serbien mit.

    An dem Kredit beteiligt sich auch Bank Moskwy (Belgrad), Tochter von Bank Moskwy (Serbien). Die Bank Moskwy ist das erste russische Kredithaus, das eine Lizenz der Nationalbank Serbiens für das Bankengeschäft in dem Balkan-Staat bekommen hat. Derzeit bedient die Bank Moskwy (Belgrad) Unternehmen und Privatkunden. In Zukunft wird sich das Finanzhaus auf russisch-serbische Gemeinschaftsprojekte spezialisieren.

    NIS ist einer der größten Ölkonzerne Mitteleuropas mit einer kompletten Wertschöpfungskette von der Verarbeitung bis zum Verkauf und fördert auf Vorkommen in Serbien und Angola.

    Der Konzern besitzt zudem Erdölverarbeitungswerke in Panchevo und Novi Sad mit einer Gesamtleistung von 7,3 Millionen Tonnen im Jahr. NIS gehört in Elemir zudem ein Werk für die Produktion von Flüssiggas.

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