07:51 20 August 2017
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    Russlands Premier besuchte Volkswagen-Betrieb bei Kaluga

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    Der russische Premier Wladimir Putin hat am Dienstag den Volkswagen-Montagebetrieb bei Kaluga besucht und dessen Erzeugnisse in Augenschein genommen.

    KALUGA, 20. Oktober (RIA Novosti). Der russische Premier Wladimir Putin hat am Dienstag den Volkswagen-Montagebetrieb bei Kaluga besucht und dessen Erzeugnisse in Augenschein genommen.

    Der Premier wurde am Eingang zum Betriebsgebäude vom Vorsitzenden des Volkswagen-Aufsichtsrates, Martin Winterkorn, und vom Generaldirektor des Unternehmens Volkswagen Group Rus, Dietmar Korzekwa, begrüßt.

    Putin besichtigte Fertigerzeugnisse der Marken VW Tiguan, VW Caddy, Skoda Octavia und Audi A6. Dabei unterhielt er sich mit Volkswagen-Vertretern auf Deutsch, ohne Dolmetscher.

    Der Grundstein für den Montagebetrieb war am 28. Oktober 2007 gelegt worden. Zurzeit werden in dem Werk bei Kaluga 13 Modelle von Skoda- und Volkswagen-Fahrzeuge gebaut. Pro Stunde rollen dort 31 Fahrzeuge vom Fließband.

    Im Montagebetrieb sind 1800 Menschen beschäftigt. Wenn die Produktionsstätte im Jahr 2010 die geplante Jahreskapazität von 150 000 Fahrzeugen erreicht, wird die Belegschaft auf 3 000 Mitarbeiter erweitert.

    Die bei Kaluga hergestellten Autos sollen um zehn Prozent billiger sein als die VW-Produkte aus anderen Ländern.

    Der Volkswagen-Konzern hat bereits 570 Millionen Euro in den Montagebetrieb bei Kaluga investiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf 750 Millionen Euro.

    Der Volkswagen-Konzern ist Generalpartner des russischen Olympischen Komitees bei der Organisation der Olympischen Spiele 2014 in Sotschi im Bereich Kraftfahrzeuge und einer der Sponsoren der russischen Fußball-Auswahl.

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