22:37 19 August 2017
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    Medwedew: Russland bereit zu Verhandlungen über Energiesicherheit Europas

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    Russland ist bereit, mit allen Staaten, darunter auch mit den engen Geschäftspartnern aus Serbien, die moderne Architektur der Energiesicherheit in Europa zu besprechen. Das sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Anschluss an seine Verhandlungen mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic.

    BELGRAD, 20. Oktober (RIA Novosti). Russland ist bereit, mit allen Staaten, darunter auch mit den engen Geschäftspartnern aus Serbien, die moderne Architektur der Energiesicherheit in Europa zu besprechen. Das sagte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Dienstag auf einer Pressekonferenz im Anschluss an seine Verhandlungen mit dem serbischen Präsidenten Boris Tadic.

    Russland hat etliche neue Ideen der europäischen Energiesicherheit unterbreitet, so Medwedew.

    „Die Sicherheit Europas beruht nicht nur auf der Wahrung der Prinzipien des Völkerrechts, sondern sie erfordert auch die Regelung von Energiefragen. Und eine der jüngsten Initiativen der Russischen Föderation gilt gerade diesem Thema.“

    Zur russisch-serbischen Zusammenarbeit im Energiebereich sagte Medwedew, auch die Beteiligung an der Modernisierung des Unternehmens „Erdölindustrie Serbiens“ (Naftna industrija Srbije, NIS), das Anspruch auf eine führende Position im Energiebereich in der Region erhebe, sei ein sehr großes Vorhaben. Die Beteiligung am transnationalen Projekt South Stream und die Einrichtung des unterirdischen Gasspeichers Banater Hof (Banatski Dvor) seien Beispiele für die strategische Zusammenarbeit, sagte Medwedew.

    Laut Medwedew wird die wirtschaftliche Entwicklung der beiden Staaten letzten Endes in einem großen Maße vom Erfolg der genannten Projekte abhängen.

    Die russische Energieholding Gazprom und das serbischen Staatsunternehmen Srbijagas hatten am Dienstag im Ergebnis der Verhandlungen der Präsidenten beider Länder Dokumente über den serbischen Abschnitt der Gaspipeline South Stream und über den Gasspeicher Banater Hof unterzeichnet, die die Gründung zweier Gemeinschaftsunternehmen vorsehen. Die Anteile von Gazprom und Srbijagas an den beiden Unternehmen sollen 51 Prozent bzw. 49 Prozent betragen.

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