20:28 22 August 2017
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    Schicksal von russischem Kredit an Belgrad hängt von Rentabilität serbischer Projekte ab

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    Die Entscheidung Moskaus über einen Milliardenkredit an Belgrad hängt von der Rentabilität und Attraktivität der serbischen Projekte ab.

    BELGRAD, 20. Oktober (RIA Novosti). Die Entscheidung Moskaus über einen Milliardenkredit an Belgrad hängt von der Rentabilität und Attraktivität der serbischen Projekte ab.

    Das sagte ein Mitglied der russischen Delegation, die Russlands Präsident Dmitri Medwedew bei dessen Serbien-Besuch begleitet, am Dienstag vor der Presse in Belgrad. "Kredite werden nicht abstrakt, sondern für konkrete Projekte gewährt."

    Serbien will einen russischen Kredit über eine Milliarde Euro aufnehmen, um den nationalen Haushalt zu stützen und diverse Infrastrukturprojekte zu finanzieren. Serbischen Medienberichten zufolge könnten 350 Millionen Euro für die Deckung des Etatdefizits ausgegeben werden. Aus den restlichen Geldern sollen Projekte unter Beteiligung russischer Unternehmen finanziert werden, darunter der Bau der U-Bahn in Belgrad.

    Zuvor hatte Russlands Zivilschutzminister Sergej Schoigu, Kovorsitzender der russisch-serbischen Regierungskommission für die Zusammenarbeit in Wissenschaft, Technik, Handel und Wirtschaft, mitgeteilt, dass die endgültige Entscheidung über die Gewährung des Kredits am (heutigen) Dienstag getroffen werden solle. Die Unterzeichnung des Kreditabkommens während des Belgrad-Besuchs von Präsident Medwedew war aber nicht geplant.

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