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    Putin führt in Kolomna Beratung zur Entwicklung der Verteidigungsindustrie durch

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    Russlands Premier Wladimir Putin besucht am heutigen Mittwoch Kolomna (eine Stadt bei Moskau), um eine Beratung über die Entwicklung des Verteidigungsindustrie durchzuführen.

    MOSKAU, 18. November (RIA Novosti). Russlands Premier Wladimir Putin besucht am heutigen Mittwoch Kolomna (eine Stadt bei Moskau), um eine Beratung über die Entwicklung des Verteidigungsindustrie durchzuführen.

    Wie der Pressedienst der russischen Regierung am Dienstag mitteilte wird Putin außerdem dort Einblick in die Arbeit des Unternehmens "Konstruktorskoje büro maschinostrojenija" (Konstruktionsbüro für Maschinenbau) und der Aktiengesellschaft "Kolomenskij sawod" (Werk Kolomna) nehmen.

    Das Konstruktionsbüro für Maschinenbau ist der Leitbetrieb für die Entwicklung und Produktion von modernen Raketenkomplexen wie Panzerabwehr-Raketen, tragbaren Fla-Raketen, taktische und operativ-taktische Raketen und Systeme für einen aktiven Schutz von Panzer- und anderer Technik.

    Dort wurden die Panzerabwehr-Raketensysteme Schmel, Maljutka, Schturm, Ataka, die tragbaren Fla-Raketenkomplexe Strela-2, Strela-2M, Strela-3, Igla-1, Igla, die mobilen taktischen und operativ-taktischen Präzisionsraketensysteme Totschka, Totschka-U, Oka und Iskander entwickelt.

    Derzeit ist das Konstruktionsbüro einer der Hauptbetriebe von Kolomna, wo etwa 3000 Menschen beschäftigt sind.

    Die Aktiengesellschaft "Kolomenski sawod" ist einer der ältesten und größten Betriebe für Transportmaschinenbau in Russland. Das Werk war 1863 gegründet worden.

    Im Moment entwickelt und produziert es Reisezug- und Güterdiesellokomotiven, Reisezug-Elektrolokomotiven, Dieselmotore und Dieselgeneratoren für Diesellokomotiven, Kraftwerke, Schwerlastkipper und Schiffe.

    "Die Wirtschaftskrise 2009 führte zu einer wesentlichen Senkung des Produktionsumfanges im Transportmaschinenbau. Die Produktion der Industrie-Elektroloks ging um 57 Prozent, der Rangier- und Industrie-Dieselloks breiter Spur um 46 Prozent zurück", heißt es in der Mitteilung.

    Unter diesen Bedingungen ergriff die Betriebsleitung Maßnahmen zur Senkung der Produktionskosten, zur Herabsetzung des Energieverbrauchs und zur Optimierung der Beschäftigtenzahl, wird in der Regierungsmitteilung betont.

    "In den nächsten Jahren wird die Entwicklung einer neuen Baureihe von russischen Dieselmotoren für den Eisenbahntransport, die Flotte und die stationäre Technik ein Schlüsselprogramm der Forschung für das Werk Kolomna", teilte der Pressedienst der russischen Regierung mit.