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    AvtoVAZ stockt Grundkapital auf - Fusion mit KamAZ nicht geplant (Zusammenfassung)

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    Die russische Regierung hat beschlossen, das Grundkapital des Autobauers AvtoVAZ (Lada) aufzustocken.

    ST. PETERSBURG, 21. November (RIA Novosti). Die russische Regierung hat beschlossen, das Grundkapital des Autobauers AvtoVAZ (Lada) aufzustocken.

    Das teilte Sergej Tschemesow, Chef des Staatskonzerns Rostechnologii, zu dem Avtovaz gehört, am Samstag Journalisten in St. Petersburg mit. Es gehe um eine prinzipielle Entscheidung, konkrete Zahlen seien noch nicht bekannt. "In der gegenwärtigen Etappe sollten wir mit unseren Partnern verhandeln, damit auch sie einen Beitrag entrichten", sagte Tschemesow.

    Eine Zusammenlegung von AutoVAZ mit dem Lkw-Bauer KamAZ sei nicht geplant. "Es geht nicht um die Fusion, sondern darum, dass die Kapazitäten der russischen Automobilindustrie unter dem Dach der Holding Rosavto gebündelt werden. Und wir (Rostechnologii) verwalten nur Aktienpakete von AvtoVAZ, KamAZ, von Motorenfabriken und Zulieferherstellern", sagte Tschemesow.

    Er schloss nicht aus, dass die Allianz Renault-Nissan ihren AvtoVAZ-Anteil künftig erhöhen kann. "Die russische Regierung hatte sich früher bereit erklärt, den Anteil von Renault an AvtoVAZ weiter aufstocken zu lassen, bis hin zur Kontrollmehrheit", sagte der Rostechnologii-Chef.

    Derzeit halten die Franzosen 25 Prozent plus einer Aktie. Zu den anderen Großaktionären bei AvtoVAZ zählen Rostechnologii und das Investmenthaus Troika Dialog mit jeweils 25 Prozent plus einer Aktie.

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