03:00 22 September 2018
SNA Radio
    Wirtschaft

    Russisch-turkmenische Energieabkommen eröffnen neue Aussichten

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    0 0 0

    Die am Dienstag in der turkmenischen Hauptstadt Aschchabad unterzeichneten Abkommen zu den Bereichen Energiewirtschaft und Maschinenbau eröffnen laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew neue Möglichkeiten für die russisch-turkmenische Zusammenarbeit im Energiebereich.

    ASCHCHABAD, 22. Dezember (RIA Novosti). Die am Dienstag in der turkmenischen Hauptstadt Aschchabad unterzeichneten Abkommen zu den Bereichen Energiewirtschaft und Maschinenbau eröffnen laut dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew neue Möglichkeiten für die russisch-turkmenische Zusammenarbeit im Energiebereich.

    "Heute wurde ein neues Abkommen über die Entwicklung der Zusammenarbeit in Energiewirtschaft und Maschinenbau unterzeichnet. Ich halte das für einen Fortschritt, weil es darin um eine Konkretisierung und um neue Aussichten für unsere Arbeit in mehreren Richtungen geht", sagte Medwedew am Dienstag, nach Verhandlungen mit seinem turkmenischen Amtskollegen Gurbanguly Berdymuchamedow in Aschchabad.

    Auch der russische Vizepremier Igor Setschin sagte, dass das Dokument eine Erweiterung der Zusammenarbeit in den strategischen Wirtschaftsbereichen vorsehe.

    Wie Dmitri Medwedew weiter mitteilte, wurden am Dienstag auch Änderungen am Grundlagenvertrag von 2003 über den Erdgaskauf zwischen den Gaskonzernen beider Länder, Gazprom und Turkmengas, signiert.

    "Meines Erachtens werden diese Beschlüsse eine gute Grundlage für unsere Energiezusammenarbeit in der nächsten Zukunft bilden", äußerte der russische Staatschef.

    Die turkmenischen Gaslieferungen an Russland wurden infolge einer Havarie am turkmenischen Pipeline-Abschnitt im April 2009 abgebrochen. Bis dahin lieferte Turkmenien jährlich rund 50 Milliarden Kubikmeter Gas an den russischen Konzern Gazprom. Das war mehr als zwei Drittel der gesamten turkmenischen Fördermenge.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren