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    Volvo wird chinesisch

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    Der US-Konzern Ford verkauft seine schwedische Tochter Volvo Cars an den chinesischen Autobauer Geely Automobile Holdings.

    MOSKAU, 23. Dezember (RIA Novosti). Der US-Konzern Ford verkauft seine schwedische Tochter Volvo Cars an den chinesischen Autobauer Geely Automobile Holdings.

    Wie die Agentur AFP am Mittwoch unter Hinweis auf Ford meldete, sind sich die Chinesen und die Volvo-Mutter bereits in den wichtigen Punkten einig. Der Vertrag könne bereits im ersten Quartal 2010 unterzeichnet werden.

    Nach Medienberichten hat der Deal habe ein geschätztes Volumen von zwei Milliarden US-Dollar. Damit folgt Ford dem Beispiel des US-Konzerns GM, der im Dezember SAAB-Produktionstechnologien an den Pekinger Autobauer BAIC verkauft hat.

    Nach Angaben chinesischer Medien will Geely neue Volvo-Modelle auf den Markt bringen. In der südchinesischen Provinz Guangdong soll eine Produktionsstätte für den Geländewagen Volvo XC90 errichtet werden.

    Gemessen am Autoverkauf auf dem Binnenmarkt hat China in diesem Jahr die USA vom ersten Platz verdrängt. Während amerikanische, japanische und europäische Autoproduzenten in der Weltfinanzkrise bedeutende Verluste hinnehmen müssen, erlebt der chinesische Automarkt einen Boom. Im Oktober hatte der amerikanische Gigant General Motors seine Marke Hummer an den chinesischen Autobauer Tengzhong Heavy Industrial Machinery Co. verkauft.

     

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