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    Russland schränkt „unter keinen Umständen" Öltransit durch Weißrussland ein - MEHR

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    Russland wird den Öltransit durch Weißrussland nach Europa unter keinen Umständen verringern. Das sagte der Vizepräsident des russischen Pipelinebetreibers Transneft, Michail Barkow, am Sonntag.

    MOSKAU, 03. Januar (RIA Novosti). Russland wird den Öltransit durch Weißrussland nach Europa unter keinen Umständen verringern. Das sagte der Vizepräsident des russischen Pipelinebetreibers Transneft, Michail Barkow, am Sonntag.  

    Damit kommentierte er die stockenden Ölverhandlungen mit Weißrussland über Lieferbedingungen im neuen Jahr. Die Seiten konnten bisher keinen Ölvertrag für 2010 aushandeln.

    „Der Öltransit durch Weißrussland wird unter keinen Umständen verringert", versicherte Barkow. „Was die Lieferungen an Weißrussland anbetrifft, so hängt hier alles von der Position Minsks ab."

    Am Sonntag bestätigte auch das russische Energieministerium, dass der Öltransit durch Weißrussland ohne Beeinträchtigung erfolge. „Der Öltransport erfolgt in vollem Umfang. Die Verhandlungen gehen weiter", sagte die Sprecherin des Energieministers, Irina Jessipowa.  

    Die Agentur Reuters hatte am Sonntag unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Händler berichtet, dass Russland seine Öllieferungen an Weißrussland eingestellt habe. Seit 1. Januar werde kein Öl mehr an die weißrussische Raffinerien Naftan und Mosyr geliefert, diese hätten jedoch genügend Ölvorräte, um die Verarbeitung für eine Woche fortzusetzen, so Reuters.

    Gegenüber RIA Novosti bestätigten die beiden Raffinerien diese Information nicht: Man arbeite ohne Beeinträchtigung, hieß es ohne nähere Angaben.

    Ein Ölstreit zwischen Moskau und Minsk hatte Anfang 2007 kurzfristig die Lieferungen nach Europa beeinträchtigt. Damals musste die Versorgung Europas durch die "Freundschaft"-Pipeline für vier Tage eingestellt werden, weil Minsk von Moskau unverhofft Transitgebühren forderte.