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    Sand im Getriebe zwischen Minsk und Moskau

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    Die Haltung Minsks bei den Verhandlungen über die russischen Erdöllieferungen an Weißrussland, die am Mittwoch in Moskau stattfinden, bleibt unverändert.

    MINSK, 06. Januar (RIA Novosti). Die Haltung Minsks bei den Verhandlungen über die russischen Erdöllieferungen an Weißrussland, die am Mittwoch in Moskau stattfinden, bleibt unverändert.

    Das teilte ein Mitarbeiter der weißrussischen Botschaft in Russland mit.

    Wie die weißrussische Nachrichtenagentur Belta meldet, haben die Verhandlungen am Mittwochmorgen im russischen Energieministerium begonnen.

    Die weißrussische Seite vertreten bei den Verhandlungen der Vizewirtschaftsminister Anatoli Filonow und der Vorsitzende des Konzerns Belneftechim, Valeri Kasakewitsch.

    Russland und Weißrussland begannen das neue Jahr 2010 ohne ein Abkommen über Erdöllieferungen und -transit. Der Erdöltransit durch Weißrussland nach Europa sowie die Lieferungen an die weißrussischen Erdölverarbeitungswerke werden fortgesetzt.

    Die russische Seite hatte zuvor erklärt, dass Weißrussland, sollte ein Abkommen nicht zustande kommen, ab dem 1. Januar 100 Prozent Zoll auf die russischen Erdöllieferungen werde zahlen müssen. Minsk besteht seinerseits auf einem vergünstigten Zollverfahren.

    „Die Haltung der weißrussischen Seite auf den Verhandlungen beruht auf der Notwendigkeit der Erfüllung der früher getroffenen Vereinbarungen auf höchster Ebene sowie des Abkommens im Rahmen der Zollunion“, zitiert Belta den Mitarbeiter der weißrussischen Botschaft.

    „Wenn die Experten die endgültige Variante des Protokolls zu den Erdöllieferungen abgestimmt haben, so ist der Erste Vizepremier Weißrusslands Wladimir Semaschko bereit, für die Unterzeichnung der Dokumente nach Moskau zu kommen“, betonte der Diplomat.

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