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    Putin will Zollunion mit Kasachstan und Weißrussland vor skrupellosen Händlern schützen

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    Zollunion von Russland, Weißrussland und Kasachstan (143)
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    An den Außengrenzen der russisch-weißrussisch-kasachischen Zollunion darf es keine "grauen Zonen" geben.

    MOSKAU, 2. Februar (RIA Novosti). An den Außengrenzen der russisch-weißrussisch-kasachischen Zollunion darf es keine "grauen Zonen" geben.

    "Das Auftauchen von jeglichen "grauen Zonen", die die skurpellosen Händler nutzen können, muss eindeutig ausgeschlossen werden", sagte der russische Premier Wladimir Putin am Dienstag in einer Beratung zu Problemen der Zollregelung.

    Es sei notwendig, die entsprechenden Staatsbehörden des Dreier-Bündnisses besser zu koordinieren. Laut Putin müssen gewissenhafte Teilnehmer an der Außenhandelstätigkeit eine reale Möglichkeit haben, von den Vorteilen der Union zu profitieren, so Putin.

    Dieses Dreier-Bündnis hat Putin zufolge ein großes Wachstumspotential und kann zu einem Anziehungspunkt für neue Technologien werden.

    "Wir müssen uns schrittweise bewegen und unsere interne Gesetzgebung den Aufgaben, die vor uns stehen, anpassen", fügte Putin hinzu.

    Vom 1. Januar an gelten auf dem Territorium Russlands, Weißrusslands und Kasachstans ein gemeinsamer Zolltarif und ein System der nichttarifären Regelung. Im Juli soll ein gemeinsames Zollgesetz in Kraft treten. Zum 1. Januar 2012 sollen die Wirtschaften der drei Staaten in einem gemeinsamen Wirtschaftsraum vereint sein.

     

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