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    Südkoreanisches Gasunternehmen erwägt Kauf von Pipeline-Abschnitt bei Chabarowsk

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    Die südkoreanische Staatskorporation KOGAS prüft die Möglichkeit des Kaufs eines Teils der Gaspipeline Chabarowsk - Bytschicha beim russischen Gasversorger Chabarowskkraigas.

    CHABAROWSK, 02. Februar (RIA Novosti). Die südkoreanische Staatskorporation KOGAS prüft die Möglichkeit des Kaufs eines Teils der Gaspipeline Chabarowsk - Bytschicha beim russischen Gasversorger Chabarowskkraigas.

    „Das Aktienangebot in Bezug auf diesen Abschnitt der Gaspipeline ist vorteilhaft, denn es bietet unserem Unternehmen die Möglichkeit, in der Region Chabarowsk effektiver zu arbeiten“, sagte der Präsident des südkoreanischen Unternehmens, Kangsoo Choo, am Dienstag.

    Ihm zufolge erörtert KOGAS auch die Möglichkeit des Baus einer gas-chemischen Produktionsstätte in der Wohnsiedlung Wanino.

    Die Gaspipeline bei Chabarowsk war im Oktober 2008 in Betrieb genommen worden. Die Rohrleitung war in zwei Etappen - von Chabarowsk bis zur Wohnsiedlung Krasnaja Retschka und von dort aus bis Bytschicha verlegt worden, wobei 12,5 Kilometer beziehungsweise 33,5 Kilometer zurückgelegt wurden.

    Im Ort Bytschicha, wo sich Sanatorien und Erholungslager für Kinder befinden, leben rund 3000 Menschen.

    Kangsoo Choo zufolge plant die KOGAS-Delegation, am 19. Februar die Republik Sacha (Teilrepublik Jakutien) zu besuchen und mit dem Verwaltungschef der Region konkrete Kooperationsfragen zu erörtern.

    Laut früheren Mitteilungen hatte KOGAS sich mit der Verwaltung der Fernost-Region Primorje über die Teilnahme am Aufbau eines Gasverteilungssystems in der Region verständigt. Der KOGAS-Chef sprach den Wunsch aus, in den Bau von Seitensträngen der Haupt-Gaspipeline Sachalin - Chabarowsk - Wladiwostok zu investieren.

    KOGAS nimmt an Erdöl- und Erdgasprojekten im Irak, in Nigeria und Mexiko teil und baut eine Gas-Chemie-Fabrik in Usbekistan. Die Staatskorporation importiert jährlich 27 Millionen Tonnen verflüssigtes Erdgas.

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