18:41 16 Juli 2018
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    Kreml nimmt staatlich unterstützte Konzerne unter die Lupe

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    Präsident Dmitri Medwedew will prüfen, wie sich die staatlich unterstützten Großunternehmen an Modernisierungs-Projekten beteiligen, und fordert Maßnahmen zur Anziehung neuer Investitionen.

    MOSKAU, 02. Februar (RIA Novosti). Präsident Dmitri Medwedew will prüfen, wie sich die staatlich unterstützten Großunternehmen an Modernisierungsprojekten beteiligen, und fordert Maßnahmen zur Anziehung neuer Investitionen.

    „Während der Krise wurden die zuvor akkumulierten Staatsreserven für die Unterstützung der Unternehmen massiv verbraucht… Nun rechnet der Staat damit, dass diese Unternehmen Investitionsprojekte starten und zur Modernisierung der Wirtschaft aktiv beitragen werden, anstatt nur ihre Rohstoff-Exporte weiter zu erhöhen… Vorerst schlafen sie noch. Regierungskontrollen sind nötig“, sagte Medwedew am Dienstag.

    Obwohl Russland eine totale „panische“ Kapitalflucht im vergangenen Jahr vermieden habe, seien die ausländischen Investitionen in die russische Wirtschaft um 41 Prozent geschrumpft, so der Präsident weiter. Die Gesamtmenge aller Investitionen sei um 17 Prozent zurückgegangen.

    Um neue Investitionen anzuziehen, braucht Russland laut Medwedew Maßnahmen wie die Abschaffung der bestehenden Quoten für hoch qualifizierte Gastarbeiter, Steuervergünstigungen bei langfristigen Bauprojekten und Nicht-Rohstoffexporten, ein besseres Management von Forschungs- und Entwicklungsausgaben sowie Zollvergünstigungen für Hersteller im Maschinenbau- und High-Tech-Bereich.

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