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    Medwedew will Restriktionen gegen russische Rohstoffexporte verhindern - MEHR

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    Russland muss laut Präsident Dmitri Medwedew Mechanismen konzipieren, um auf mögliche Restriktionen gegen seine Exportgüter auf dem Weltmarkt reagieren und gegen den Rohstoffprotektionismus der Industriestaaten vorgehen können.

    MOSKAU, 17. März (RIA Novosti). Russland muss laut Präsident Dmitri Medwedew Mechanismen konzipieren, um auf mögliche Restriktionen gegen seine Exportgüter auf dem Weltmarkt reagieren und gegen den Rohstoffprotektionismus der Industriestaaten vorgehen können.

    In Industriestaaten gebe es Präventivmaßnahmen im Bereich des Rohstoffprotektionismus, sagte Medwedew am Mittwoch in einer Sitzung des Sicherheitsrats in Moskau. Derartige Maßnahmen könnten die russischen Exporte gefährden und den unlauteren Wettbewerb gegen Russland verstärken.

    Deshalb müsste Russland eine solche Lösung finden, um weiterhin zum internationalen Kampf gegen den Klimawandel beizutragen und dabei jeden Schaden für seine Wirtschaft und Exporte zu verhindern.

    Der Minister für Naturressourcen Juri Trutnew teilte nach der Sitzung mit, dass Großbritannien und andere europäische Staaten Rohstoffquoten gegen Russland in Erwägung ziehen würden. Russland könnte als Reaktion auf den "Rohstoffprotektionismus" seine Rohholzexporte mit Zöllen belegen, um die Holzverarbeitung hierzulande zu fördern.

    Trutnew zufolge sieht Russland bislang von der Verhängung der Holzexportzölle auf Bitte seiner Auslandspartner ab. Wenn sich diese vor den russischen Produkten absperren würden, hätte auch Russland es nicht weiter nötig, auf deren Belange einzugehen.

     

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