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    ConocoPhillips erwägt Verkauf von 10 Prozent der Anteile an russischer LUKoil (Zusammenfassung)

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    Der US-Energiekonzern ConocoPhillips will im Laufe von drei Jahren zehn Prozent der Anteile am zweitgrößten russischen Ölförderer LUKoil verkaufen.

    MOSKAU, 17. März (RIA Novosti). Der US-Energiekonzern ConocoPhillips will im Laufe von drei Jahren zehn Prozent der Anteile am zweitgrößten russischen Ölförderer LUKoil verkaufen.

    Somit werde sich ConocoPhillips von der Hälfte seiner LUKoil-Beteiligung trennen, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag unter Berufung auf nicht näher genannte Quellen meldete. "Voraussichtlich am 24. März werden die Amerikaner die Absicht offiziell bekanntgeben. Auf den Rückkaufpreis für die Aktien konnten sich die Partner nicht einigen", sagte der Gesprächspartner.

    ConocoPhillips kontrolliert gegenwärtig rund 20 Prozent der Anteile an LUKoil, Russlands größtem privatem Ölkonzern.

    Zuvor hatte LUKoil-Präsident Wagit Alekperow mitgeteilt, dass der Konzern keinen Rückkauf seiner Aktien plane. Die Papiere seien nicht auf eine künstliche Stützung angewiesen, sagte er. Experten zufolge wird der 10-Prozent-Anteil höchstwahrscheinlich auf freiem Markt angeboten.

    LUKoil kontrolliert rund 1,3 Prozent der weltweiten Ölreserven und 2,1 Prozent der internationalen Ölproduktion. Der Anteil des Konzerns an der russischen Ölgewinnung liegt bei 18 Prozent und an der landesweiten Ölverarbeitung ebenfalls bei 18 Prozent. 2009 nahm die Ölgewinnung gegenüber 2008 um 1,8 Prozent auf 97 Millionen Tonnen zu.

    Das Grundkapital des Unternehmens beträgt 21,260 Millionen Rubel und ist in Stammaktien im Nennwert von je 0,025 Rubel aufgeteilt. Etwas mehr als 20 Prozent der Anteile werden vom US-Energiekonzern ConocoPhillips gehalten. LUKoil-Chef Wagit Alekperow besitzt direkt bzw. indirekt etwas mehr als 20 Prozent der Aktien. Knapp 10 Prozent der Anteile gehören LUKoil-Vizepräsident Leonid Fedun.

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