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    Enel dämpft Krisenfolgen dank russischer Tochter OGK-5

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    Der Reingewinn des italienischen Energiekonzerns Enel ist im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro gewachsen, heißt es im Finanzbericht des Unternehmens.

    LONDON, 18. März (RIA Novosti). Der Reingewinn des italienischen Energiekonzerns Enel ist im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent auf rund 5,4 Milliarden Euro gewachsen, heißt es im Finanzbericht des Unternehmens.

    Der Erlös ist um 4,7 Prozent auf rund 64 Milliarden Euro gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) nahm um 12,1 Prozent auf rund 16 Milliarden Euro zu.

    Die Schulden von Enel stiegen im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent auf 50,87 Milliarden Euro.

    In dem Finanzbericht von Enel wurden auch die Einnahmen aus dem Verkauf von 25 Prozent der Anteile am spanischen Versorger Endesa in Höhe von 970 Millionen Euro mitberechnet.

    Die russische Enel-Tochter Enel OGK-5 erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen nach internationalen Rechnungslegungsstandards bilanzierten Netto-Überschuss von 3,2 Milliarden Rubel (rund 78 Millionen Euro) und hat somit ihre Finanzzahlen gegenüber 2008 fast verdoppelt. 2010 peilt Enel ein EBITDA von 16 Milliarden Euro und 2011 von 19 Milliarden Euro an. Der Konzern will außerdem seine Schulden in Höhe von 45 Milliarden Euro zum Jahr 2014 auf 39 Milliarden reduzieren.

    Enel hält einen 55,86-prozentigen Anteil am russischen Stromerzeuger OGK-5 und 49,5 Prozent an dem größten privaten russischen Absatzunternehmen Rusenergosbyt, das jährlich im Durchschnitt 38 Milliarden Kilowattstunden strom verkauft.

     

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