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    Pariser Club erlässt Kongo 2,4 Milliarden US-Dollar Schulden

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    Der Pariser Club der Gläubigerländer und Brasilien haben der Republik Kongo Schulden in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar erlassen.

    PARIS, 18. März (RIA Novosti). Der Pariser Club der Gläubigerländer und Brasilien haben der Republik Kongo Schulden in Höhe von 2,4 Milliarden US-Dollar erlassen.

    Das teilte der Club am Donnerstag in Paris mit. Der Schritt sei möglich geworden, nachdem die kongolesischen Behörden effiziente Maßnahmen zur Bekämpfung von Armut in ihrem Land ergriffen hätten, hieß es zur Begründung.

    Ende 2008 waren die gesamten Verbindlichkeiten der Republik Kongo gegenüber dem Ausland auf 5,6 Milliarden Dollar geschätzt worden, von denen 2,5 Milliarden auf den Pariser Club entfielen. Nach Angaben des Clubs zählen Deutschland, Belgien, Kanada, Dänemark, Spanien, die USA, Russland, Frankreich, Italien, die Niederlande, Großbritannien, die Schweiz und Brasilien zu den größten Gläubigern der Republik Kongo.

    Bereits am Vortag hatte der Pariser Club beschlossen, Afghanistan 1,026 Milliarden US-Dollar zu erlassen. Bislang stand die Islamische Republik mit 2,1 Milliarden Dollar bei ausländischen Gläubigern in der Kreide.

    Zu dem 1956 gegründeten Club gehören gegenwärtig Australien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Irland, Italien, Japan, Kanada, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Russland, Schweden, die Schweiz, Spanien und die USA. Das Hauptziel der Organisation ist die Regulierung der Außenschulden einzelner Staaten.

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