00:50 25 November 2017
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    Uranexport an Russland entspricht Forderungen der Nichtweiterverbreitung - Australiens Minister

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    Der Uranexport an Russland wird der Forderung Australiens danach entsprechen, dass sein Rohstoff ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werden muss“.

    MOSKAU, 19. März (RIA Novosti). Der Uranexport an Russland wird der Forderung Australiens danach entsprechen, dass sein Rohstoff ausschließlich zu friedlichen Zwecken genutzt werden muss“.

    Das teilt AP am Freitag unter Hinweis auf die Erklärung des australischen Handelsministers Simon Crean mit.

    Australien war besorgt darüber, dass das in Russland zu exportierende Uran gestohlen oder zur Entwicklung von Kernwaffen genutzt werden kann.

    Aber nach AP-Angaben wies die Regierung die Empfehlungen der Parlamentarier zurück, die gegen die Vereinbarung zum Uranverkauf an Russland auftraten.

    „Wir (Australien) haben unsererseits viel Zeit darauf verwandt, dass die Sicherheitsmaßnahmen strikt eingehalten werden. Wir und die Internationale Atomenergieorganisation (IAEO) sind damit zufrieden“, sagte der Minister im TV-Kanal ABC.

    Der Minister fügte hinzu, dass die australische Regierung bisher keine endgültige Entscheidung über die Ratifizierung des Abkommens traf, das Australien und Russland 2007 unterzeichnet hatten.

    Es wird erwartet, dass das Abkommen über die Uranlieferungen an Russland, nachdem es dem Parlament zur Ratifizierung vorgelegt wird, höchstwahrscheinlich auch angenommen wird. Denn die oppositionelle Parlamentsmehrheit tritt für die Wirtschaftsbeziehungen zu Moskau ein.