10:35 25 November 2017
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    Putin erwartet von USA positive Signale für russische Konzerne

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    Die russischen Konzerne brauchen „Signale“, dass sie in den USA erwünscht sind, betonte Wladimir Putin bei einem Treffen mit Hillary Clinton und wies auf drei ungeklärte Fragen bei Moskaus WTO-Beitrittsverhandlungen hin.

    MOSKAU, 19. März (RIA Novosti). Die russischen Konzerne brauchen „Signale“, dass sie in den USA erwünscht sind, betonte Wladimir Putin bei einem Treffen mit Hillary Clinton und wies auf drei ungeklärte Fragen bei Moskaus WTO-Beitrittsverhandlungen hin.

    „Gegen einige Unternehmen gelten Sanktionen, die von Ihrer Behörde initiiert wurden“, sagte der russische Regierungschef am Freitagabend der US-Außenministerin. US-Unternehmen wie General Electric, Boeing und Ölkonzerne arbeiten laut Putin dagegen unbehindert in Russland.

    Putin betonte, dass russische Konzerne wie Norilsk Nickel, Severstal und weitere in den USA investieren. Solche Unternehmen bräuchten „Signale“, dass sie in Russlands und in der US-Wirtschaft „erwünscht“ seien.

    Der Handelsumsatz zwischen Russland und den USA ist im Jahr 2009 laut Putin von 36 auf 16 Milliarden Dollar geschrumpft. Clinton sagte, sie wisse von den Problemen im Handel: „Wenn wir aber eng kooperieren, können wir diese Probleme lösen und weiterkommen“.

    Putin erklärte weiter, bei Russlands WTO-Beitrittsverhandlungen gebe es drei ungeklärte Fragen: „Wir irren die ganze Zeit in diesem Dreieck herum“. Diese Streitfragen seien dabei für die russische und die US-Wirtschaft „von keiner großen Bedeutung“, äußerte Putin, ohne sie konkret zu nennen.

    Clinton sagte, Washington plädiere für Russlands WTO-Beitritt. Sie habe das Thema sowohl mit Putin als auch mit Präsident Dmitri Medwedew erörtert.

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