10:35 25 November 2017
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    Russische Fernost-Insel Russki soll Steuerparadies werden

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    In Russland wird eine weitere Sonderwirtschaftszone etabliert. Das Steuerparadies entsteht auf der Insel Russki in der Pazifik-Region Primorje, wo 2012 der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) stattfinden wird.

    NOWO-OGARJOWO, 31. März (RIA Novosti). In Russland wird eine weitere Sonderwirtschaftszone etabliert. Das Steuerparadies entsteht auf der Insel Russki in der Pazifik-Region Primorje, wo 2012 der Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) stattfinden wird.

    Eine entsprechende Verordnung unterzeichnete Ministerpräsident Wladimir Putin.

    Im Rahmen der Vorbereitungen auf den APEC-Gipfel ist die zur Stadt Wladiwostok gehörende Insel bereits eine riesige Baustelle geworden. Es werden zwei neue Brücken, eine Universität, ein Presse- und Konferenzzentrum errichtet. Parallel dazu werden die städtische Infrastruktur, Wasserleitungen, Straßen und der Flughafen modernisiert.

    Im Dezember 2005 hatte Russlands Regierung bereits die Etablierung von sechs Sonderwirtschaftszonen angeordnet. Demnach sollen in den Moskauer Vorstädten Dubna und Selenograd, in Sankt Petersburg und im sibirischen Tomsk sogenannte technische Innovationszonen entstehen. Elabuga (Teilrepublik Tatarstan, Wolga-Raum) und Lipezk (Zentralrussland) werden zu Industrie- und Produktionszonen.

    Das Ziel ist es, Hochtechnologien und innovative Produktionen zu fördern und somit der russischen Wirtschaft frischen Schub zu geben. Für die Unternehmen, die sich in den Sonderwirtschaftszonen niederlassen, sind bedeutende Zoll- und Steuerpräferenzen vorgesehen.

     

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