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    Russland an Entwicklung von Beziehungen zu Moldawien interessiert - Vizepremier Schuwalow

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    Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow verweist auf ein großes Potential für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Moldawien, insbesondere im Energiebereich.

    CHISINAU, 31. März (RIA Novosti). Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow verweist auf ein großes Potential für die Entwicklung der Beziehungen zwischen Russland und Moldawien, insbesondere im Energiebereich.

    Das sagte er am Mittwoch in Chisinau in einem Briefing und hob hervor, dass dies nicht nur die Weinkeltereien, sondern auch verschiedene Projekte im Energiebereich betreffe.

    „Wir sind nicht dagegen, dass Moldawien an den Projekten der Zollunion (Russland, Kasachstan und Weißrussland) teilnimmt“, teilte Schuwalow mit.

    Er verwies auf einen aufnahmefähigen Markt dieser Union, der seiner Meinung nach auch für Moldawien attraktiv sein werde.

    Außerdem sagte Schuwalow, dass das Jahr 2010 als Wiederkehr des 65. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg bedeutungsvoll sei.

    „Das ist unser gemeinsamer Sieg, und die Helden des Großen Vaterländischen Krieges müssen gewürdigt werden“, äußerte er.

    Schuwalow teilte mit, dass Russland keine Widersprüche zwischen den Integrationsprozessen Moldawiens in die EU und GUS (Gemeinschaft Unabhängiger Staaten) sehe.

    „Wir sind unsererseits an einer solchen Entwicklung interessiert und sind der Auffassung, dass davon die Wirtschaftssicherheit Moldawiens abhängt“, sagte der Erste Vizepremier.

    Er hob hervor, dass am 8. Mai ein Russland-Besuch des kommissarischen moldawischen Präsidenten Mihai Ghimpu zur Teilnahme am informellen Gipfel der GUS-Staatschefs erwartet werde. Der russische Außenminister Sergej Lawrow werde seinerseits auch nach Moldawien kommen. In der dritten Juni-Dekade werde Russland an der Arbeit eines internationalen Wirtschaftsforums in Chisinau teilnehmen.

    Der moldawische Premierminister Vlad Filat bestätigte seinerseits, dass die Beziehungen zu Russland und die wirtschaftliche Zusammenarbeit im GUS-Raum für Moldawien vorrangig seien.

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