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    Gazprom und Naftogaz bestimmen Niveau der Zusammenarbeit - Minister

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    Die Frage danach, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Gazprom (russischer Gasmonopolist)und Naftogaz (ukrainischer Gasversorger)entwickeln wird, muss zunächst zwischen den Unternehmen geklärt werden.

    UGLITSCH (Wolga-Stadt), 28. Mai (RIA Novosti). Die Frage danach, wie sich die Zusammenarbeit zwischen Gazprom (russischer Gasmonopolist)und Naftogaz (ukrainischer Gasversorger)entwickeln wird, muss zunächst zwischen den Unternehmen geklärt werden.

    Das sagte der russische Energieminister Sergej Schmatko am Freitag.

    „Heute gibt es die reale Chance, ein neues Niveau der Zusammenarbeit zu erreichen. Aber es ist sehr wichtig, dies innerhalb der Unternehmen zu diskutieren und eine gegenseitig vorteilhafte Variante anzubieten“, betonte er.

    Der Minister verwies darauf, dass die Modernisierung des Gastransportsystems ebenfalls gemeinsam vorgenommen werden müsse.

    „Sehr wichtig ist, dass die Ukraine prinzipiell ihre Position bestimmt, ob sie bereit ist, in diese Richtung zu gehen“, äußerte Schmatko.

    Er ist der Auffassung, dass dies von ganz oben unterstützt werden kann, wenn beide Unternehmen ein überzeugendes Szenario und gegenseitig vorteilhafte Vorschläge anbieten können.

    Den Vorschlag, Gazprom und Naftogaz zu vereinigen, unterbreitete der russische Premierminister Wladimir Putin am 30. April. Später erläuterte ein Sprecher des Regierungschefs, dass der Vorschlag Moskaus nicht die Einverleibung von Naftogaz durch Gazprom, sondern die Gründung eines neuen Unternehmens bedeute.

    Der russische Präsident Dmitri Medwedew sagte im Vorfeld seines Ukraine-Besuches vom 17. bis 18. Mai, dass es sich im Moment nicht um eine Fusion von Gazprom und Naftogaz, sondern um eine Möglichkeit für die Vereinigung bestimmter Aktiva oder um die Gründung eines Joint Ventures handle.

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