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    Gericht erklärt Fusion zwischen Megafon und Turkcell für nichtig

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    Das Moskauer Schiedsgericht hat ein zwischen den Telekomunternehmen TeliaSonera und Altimo gegründete Joint Venture durch die Fusion von Anteilen an Megafon und Turkcell für nichtig erklärt.

    MOSKAU, 21. Juni (RIA Novosti). Das Moskauer Schiedsgericht hat ein zwischen den Telekomunternehmen TeliaSonera und Altimo gegründete Joint Venture durch die Fusion von Anteilen an Megafon und Turkcell für nichtig erklärt.

    Somit entsprach das Gericht einer Klage des russischen Konzerns Telekominvest. Der Kläger hatte seine Position damit begründet, dass andere Länder die Kontrolle über den Megafon-Konzern, der als ein strategisch wichtiges Unternehmen in Russland gilt, erlangen könnten.

    Der schwedisch-finnische Konzern TeliaSonera und das Unternehmen Altimo, das Telekomaktiva der russischen Alfa-Group verwaltet, hatten Mitte November 2009 ein bindendes Abkommen über die Zusammenlegung ihrer Anteile an Megafon und Turkcell unterzeichnet. TeliaSonera hält 43,8 Prozent der Anteile an Megafon und 37 Prozent der Anteile an Turkcell. Altimo besitzt entsprechend 25,1 Prozent bzw. 4,99 Prozent der Anteile. Das neue Joint Venture sollte in einem westlichen Staat eingetragen werden.

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