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    Kaliningrad plant Puffer gegen Gasengpässe

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    Um die Energieversorgung der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad zu sichern, soll dort im kommenden Jahr ein riesiger Gasspeicher zum Teil in Betreib gehen.

    KALININGRAD, 21. Juni (RIA Novosti). Um die Energieversorgung der russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad zu sichern, soll dort im kommenden Jahr ein riesiger Gasspeicher zum Teil in Betreib gehen.

    Der Gasspeicher werde insgesamt eine Kapazität von 230 Millionen Kubikmeter haben, sagte ein Sprecher der Gebietsverwaltung Kaliningrad am Montagabend RIA Novosti: „Reservoire für 80 Millionen Kubikmeter Gas sollen bereits im nächsten Jahr in Betrieb genommen werden, um als Puffer für den Fall möglicher Notsituationen zu dienen“. Außerdem sei ein Terminal für Flüssiggas-Seetransporte geplant.

    Regierungschef Wladimir Putin hatte zuvor am Montag gefordert, den Bau des Gasspeichers zu beschleunigen. Die Anlage entsteht nahe der Stadt Selenogradsk (ehem. dt. Cranz). Zurzeit wird die Exklave Kaliningrad zu 100 Prozent über Weißrussland und das Baltikum mit Erdgas versorgt.

    Russland befürchtet aber Probleme mit dem Transit: Da der russische Energieriese Gazprom seine Lieferung an Weißrussland wegen der anhäuften Schulden drosselt, droht das weißrussische Energieministerium, die Transitpipeline anzuzapfen.

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