00:10 24 Oktober 2018
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    Nach Nachtsichtgeräten lässt Thales auch Visierfernrohre in Russland bauen

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    Thales ist auf Expansionskurs in Russland: Nachdem der französische Rüstungskonzern in Wologda eine Produktion von Panzer-Nachtsichtgeräten in die Wege geleitet hat, will er im Optisch-Mechanischen Werk Ural Visierfernrohre und Medizintechnik bauen.

    NISCHNI TAGIL, 14. Juli (RIA Novosti). Thales ist auf Expansionskurs in Russland: Nachdem der französische Rüstungskonzern in Wologda eine Produktion von Panzer-Nachtsichtgeräten in die Wege geleitet hat, will er im Optisch-Mechanischen Werk Ural Visierfernrohre und Medizintechnik bauen.

    Schon am Donnerstag werde Thales mit dem Uraler Werk (UOMZ) ein Rahmenabkommen zum Bau von medizinischen Lasern, zivilen Infrarotsichtgeräten und optisch-elektronischen Systemen sowie Visierfernrohren für Handfeuerwaffen unterzeichnen, teilte der stellvertretende Generaldirektor des Werkes, Anatoli Sludnych, am Mittwoch mit.

    Thales liefert seit Jahren Anlagen und Bordsysteme für die russischen Kampfjets MiG-21, MiG-29, Su-30 MKI, Su-30 MKM sowie für die Panzer T-90 und Schützenpanzer BMP-3. Vor drei Tagen setzte die französische Firma im Optisch-Mechanischen Werk Wologda (Nordwestrussland) eine Produktionsstätte für Infrarotsichtgeräte für Panzer in Betrieb.

    Der Uraler Gerätebauer UOMZ ist einer der wichtigsten Zulieferer der russischen Rüstungsindustrie.

    Fotostrecke: T-90-Produktion

     

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