SNA Radio
    Wirtschaft

    Solide Hilfe für afghanische Farmer: 150 Millionen Dollar Fördermittel

    Wirtschaft
    Zum Kurzlink
    Lage in Afghanistan (867)
    0 11

    Die US-amerikanische Behörde für internationale Entwicklung (USAID) stellt dem afghanischen Landwirtschaftsministerium Fördermittel in Höhe von 150 Millionen US-Dollar für die Dauer von zwei Jahren bereit.

    KABUL, 23. Juli (RIA Novosti). Die US-amerikanische Behörde für internationale Entwicklung (USAID) stellt dem afghanischen Landwirtschaftsministerium Fördermittel in Höhe von 150 Millionen US-Dollar für die Dauer von zwei Jahren bereit.

    100 Millionen US-Dollar sind für Kleinkredite zu günstigen Konditionen an afghanische Farmer und weitere 50 Millionen für die Förderung afghanischer Agrarexports bestimmt, teilt ein RIA-Novosti-Korrespondent aus Kabul mit.

    Laut dem Entwicklungsprogramm können in diesem Jahr 12 000 afghanische Agrarproduzenten Kredite zu einem niedrigen Zinssatz bekommen, dafür sind im Programm Kredite für insgesamt 18 bis 24 Millionen Dollar, je nach der Nachfrage, vorgesehen. Im nächsten Jahr sind weitere 30 Millionen Dollar für 18 000 Beschäftigten im Agrarsektor geplant.

    Die Kredite sollen vom neu zu gründenden Fonds für Entwicklung der Landwirtschaft über die zugelassenen Banken gewährt werden.

    Wie der afghanische Agrarminister Mohammad Asif Rahimi sagte, können afghanische Farmer die Kleinkredite für den Kauf von hochwertigen Mineraldüngern und Saatgut, die Pacht neuer Anbauflächen und den Erwerb moderner Landwirtschaftstechnik verwenden.

    Diese Fördermittel werden der afghanischen Landbevölkerung helfen, schwere Zeiten bei einer eventuellen Dürre oder einer Naturkatastrophe zu überstehen.

    Bis heute haben die Banken nur ungern Kredite den Agrarproduzenten gewährt, weil das Risiko wegen ungünstiger Witterungsverhältnisse in Afghanistan, die hohe Ernteerträge nicht sichern können, zu groß ist, teilte der Agrarminister Rahimi weiter mit.

     

    Themen:
    Lage in Afghanistan (867)
    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren