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    BP auf Geldsuche: Pakistan erwägt Kauf örtlicher BP-Aktiva

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    Öldesaster im Golf von Mexiko (49)
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    Der britische Energiekonzern BP sammelt weiter Geld in die Kasse, um die Schäden der Ölpest im Golf von Mexiko bezahlen zu können und will somit seine Aktiva in Pakistan verkaufen.

    MOSKAU, 23. Juli (RIA Novosti). Der britische Energiekonzern BP sammelt weiter Geld in die Kasse, um die Schäden der Ölpest im Golf von Mexiko bezahlen zu können und will somit seine Aktiva in Pakistan verkaufen. Die pakistanische Regierung zieht den Ankauf in Erwägung.

    Das meldete die Agentur Dow Jones unter Berufung auf den Regierungsvertreter Pakistans Naeem Malik am Freitag.

    „Anstatt diese Aktiva jemand anderem zu überlassen, denken wir darüber nach, dass vielleicht unsere staatlichen oder Privatunternehmen sie erwerben könnten. Natürlich müssen wir zunächst die Kosten prüfen“, sagte Malik.

    BP muss jetzt eine endgültige Verkaufsentscheidung treffen und einen offiziellen Zuspruch der pakistanischen Regierung bekommen.

    BP gab bereits den Verkauf von seinen Öl- und Gasfeldern in den US- Bundesstaaten Texas und New Mexiko sowie in Kanada und der ägyptischen Wüste an den US-Förderer Apache bekannt.

    Am 22. April ist die Bohrinsel "Deepwater Horizon" des britischen Ölkonzerns BP explodiert und nach einem Brand gesunken. Elf Menschen sind dabei ums Leben gekommen. Von der Umweltkatastrophe durch das austretende Öl sind die Bundesstaaten Louisiana, Mississippi und Alabama betroffen. Vor wenigen Tagen hatte BP das Loch mit einer provisorischen Kappe abdichten können. Eine dauerhafte Lösung fehlt aber noch.

     

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