12:10 23 Juli 2018
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    Sergej Iwanow

    Russlands Vizepremier Iwanow will Einfuhrzoll auf GPS-Technik

    © RIA Novosti . Vladimir Vyatkin
    Wirtschaft
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    Russlands Vizeregierungschef Sergej Iwanow will einen Einfuhrzoll auf GPS-Navigationstechnik.

    Russlands Vizeregierungschef Sergej Iwanow will einen Einfuhrzoll auf GPS-Navigationstechnik.

    "Wir haben dieses Problem schon mal erörtert. Ich bin der Ansicht, dass der Zoll, der gegenwärtig bei Null liegt, zum 1. Januar 2011 auf 25 Prozent erhöht werden könnte", sagte Iwanow am Dienstag in einer Beratung in der Stadt Rjasan. "Wenn aber kombinierte GPS/GLONASS-Technik importiert wird, bleibt der Einfuhrzoll bei Null."

    Zum Vorschlag von Regierungschef Wladimir Putin, alle Fahrzeuge mit GLONASS-Empfängern auszustatten, sagte Iwanow, das betreffe nur staatliche Fahrzeuge.

    Das russische Navigationssystem GLONASS ist Konkurrent des US-amerikanischen Systems GPS und wurde 1993 in Dienst gestellt. Gemäß dem Präsidentenerlass vom 18. Februar 1999 ist GLONASS ein System doppelter Zweckbestimmung und wird sowohl dem Militär als auch zivilen Nutzern zur Verfügung gestellt.

    Das GLONASS-System eignet sich für die Ortung und die Bestimmung der Geschwindigkeit von See-, Luft- und Bodenobjekten, darunter auch Menschen, mit einer Genauigkeit von einem Meter. Die Inbetriebnahme des Systems wurde in den letzten Jahren aus technischen und finanziellen Gründen mehrfach verschoben.

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