11:39 21 Januar 2018
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    Nach Netto-Verlust: Aluminiumriese RusAl meldet für erstes Halbjahr 2010 Milliardengewinn

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    Der weltgrößte Aluminiumkonzern RusAl des russischen Milliardärs Oleg Deripaska hat im ersten Halbjahr 2010 einen Überschuss von 1,268 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, nach einem Netto-Verlust von 868 Millionen Dollar in dem Berichtszeitraum 2009.

    Der weltgrößte Aluminiumkonzern RusAl des russischen Milliardärs Oleg Deripaska hat im ersten Halbjahr 2010 einen Überschuss von 1,268 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet, nach einem Netto-Verlust von 868 Millionen Dollar in dem Berichtszeitraum 2009.

    Das geht aus dem am Dienstag in Moskau veröffentlichten Quartalsbericht des Unternehmens hervor. Der Umsatzerlös sei um 41,6 Prozent auf 5,321 Milliarden Dollar gewachsen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) habe 1,325 Milliarden Dollar betragen, gegenüber einem Verlust in Höhe von 144 Millionen Dollar in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Den Gewinnschub führte RusAl vor allem auf gestiegene Aluminiumpreise zurück. 

    RusAl war 2000 durch die Fusion von Sibirsky Aluminium und der Aluminiumsparte des Ölförderers Sibneft ins Leben gerufen worden. Danach wuchs das Unternehmen durch weltweite Zukäufe. Im März 2007 fusionierte RusAl mit dem russischen Aluminiumkonzern SUAL und dem schweizerischen Rohstoffhändler Glencore. In dem zusammengelegten Unternehmen hält RusAl 66 Prozent, SUAL 22 Prozent und Glencore 12 Prozent der Anteile. Durch diese Konsolidation entstand der weltgrößte Aluminiumproduzent.

    Der vereinigte RusAl-Konzern kontrolliert gegenwärtig rund elf Prozent der weltweiten Produktion von Aluminium und 13 Prozent der von Tonerde. RusAl ist in 19 Ländern auf fünf Kontinenten präsent. Das Unternehmen setzt seine Erzeugnisse hauptsächlich auf Märkten Europas, Nordamerikas und Südostasiens sowie in Japan und Südkorea ab.

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