15:26 22 September 2017
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    Gazprom erhöht Flüssiggaslieferungen nach Südkorea

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    Die russische Gasholding Gazprom will die Flüssiggaslieferungen nach Südkorea steigern.

    Die russische Gasholding Gazprom will die Flüssiggaslieferungen nach Südkorea steigern.

    Das teilte der Energiekonzern in einem Pressebericht zu den Ergebnissen des Arbeitstreffens zwischen dem Vorsitzenden des Gazprom-Vorstandes Alexej Miller und dem Botschafter der Republik Korea Lee Joon-ho am Montag mit.

    Nach Gazprom-Angaben wurden in den Jahren 2009/2010 im Rahmen des Sachalin-2-Projektes fast 2,6 Millionen Tonnen Flüssiggas aus Russland an südkoreanische Abnehmer geliefert.
    Miller und Lee Joon-ho erörterten auch die Aussichten der russisch-koreanischen Zusammenarbeit in der Erdgasverarbeitung und der Petrochemie im russischen Fernen Osten im Rahmen des Östlichen Erdgasprogramms, heißt es im Gazprom-Bericht.

    Im September 2007 hatte das Industrie- und Energieministerium der Russischen Föderation ein Programm zur Schaffung eines einheitlichen Systems für Erdgasförderung, -transport und -versorgung in Ostsibirien und dem Fernen Osten unter Berücksichtigung der möglichen Erdgaslieferungen an China und andere Länder der Asiatisch-Pazifischen Region bestätigt (Östliches Erdgasprogramm).

    Die russische Regierung beauftragte damals den Energiekonzern Gazprom, die Arbeit zur Realisierung des Programms zu koordinieren. Nach dem Programm sollen neue Gasproduktionszentren in Krasnojarsk, Irkutsk, Jakutien, Kamtschatka und Sachalin entstehen.

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