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    Russland: Privatisierung soll zehn Mrd Dollar im Jahr bringen - Kudrin - MEHR

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    Die Einnahmen aus der geplanten Privatisierung des russischen Staatseigentums könnten in den nächsten fünf Jahren bis zu zehn Milliarden Dollar im Jahr bringen. Das stellte Russlands Finanzminister Alexej Kudrin am Mittwoch in Moskau fest.

    MOSKAU, 15. September (RIA Novosti). Die Einnahmen aus der geplanten Privatisierung des russischen Staatseigentums könnten in den nächsten fünf Jahren bis zu zehn Milliarden Dollar im Jahr bringen. Das stellte Russlands Finanzminister Alexej Kudrin am Mittwoch in Moskau fest.

    „Wir sprechen jetzt von einem fünfjährigen Privatisierungsprogramm, bei dem der Verkauf der Aktienpakete rund zehn Milliarden Dollar im Jahr bringen soll“, hieß es.  

    Nach seinen Worten will die Regierung nur die Kontrollaktienpakete der größten Unternehmen und Banken weiterhin im Staatsbesitz belassen.

    Zuvor hatte Wirtschaftsministerin Elwira Nabiullina von Privatisierungseinnahmen in Höhe von 700 Milliarden Rubeln innerhalb von drei Jahren gesprochen (ein Euro = rund 40 Rubel.

    Das Finanz- und das Wirtschaftsminsterium hatten eine Liste von elf Großunternehmen zusammengestellt, deren Aktiva teilweise privatisiert werden sollen. Dazu gehören die größten russischen Geldinstitute Sberbank und VTB sowie Rosneft, Transneft, Sovkomflot, Rosselchosbank, Rosagroleasing, Rosspirtprom, RusHydro u. a.

    Ursprünglich war der Privatisierungsbeginn für 2011 geplant, jetzt wird aber der Verkaufsbeginn 2010 nicht mehr ausgeschlossen.

    „Der Beginn des Privatisierungsprogramms ist zwar für 2011 vorgesehen, etwas aus dieser Liste könnte aber bereits in diesem Jahr verkauft werden“, sagte Kudrin. Dabei würden der Marktwert und die Zweckmäßigkeit des Verkaufs hinsichtlich der Marktkonjunktur berücksichtigt.

    „Aus der Liste werden wir das herauspicken, was zum jeweiligen Zeitpunkt besonders aktuell ist“, fügte er hinzu. Nach seiner Ansicht ist die jetzige Situation für den Verkauf günstig.

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