05:04 18 Juli 2018
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    Turkmenistans Präsident glaubt an Realisierbarkeit von Nabucco-Projekt

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    Turkmenistan zweifelt nicht an der realen Perspektive der Umsetzung verschiedener Projekte für Gasexport in jeglicher Richtung, darunter auch nach Europa, durch die Nabucco-Pipeline.


    Turkmenistan zweifelt nicht an der realen Perspektive der Umsetzung verschiedener Projekte für Gasexport in jeglicher Richtung, darunter auch nach Europa, durch die Nabucco-Pipeline.

    Das sagte der turkmenische Präsident Gurbanguly Berdymuchamedow am Donnerstag in Istanbul nach einem Gipfel der Oberhäupter der Turksprachenländer.

    Ihm zufolge hat Turkmenistan ein enormes Rohstoffpotential für Gaslieferungen nach Europa durch die Nabucco-Pipeline. Als Beispiel führte er die Ergebnisse einer unabhängigen Prüfung der Vorräte von Gasvorkommen an, die 2008 vom Unternehmen Gaffney, Cline & Associates im Vorkommen Südiolotan-Osman vorgenommen worden war. Die Vorräte dieses Vorkommens machen heute 18 Billionen Kubikmeter Gas aus.

    Auf die Lösung der Frage der Seegrenze zwischen Turkmenistan und Aserbaidschan und die Bestimmung des Status des Kaspischen Meeres, ohne den sich Turkmenistan nicht vollwertig dem Nabucco-Projekt anschließen kann, eingehend, hob Berdymuchamedow hervor, dass sich der Verhandlungsprozess praktisch im on-line-Regime auf verschiedenen Ebenen vollziehe und sich in ständiger Entwicklung befinde.

    Es ist geplant, die Nabucco-Gaspipeline mit einer Durchlassfähigkeit von 31 Milliarden Kubikmeter  Gas im Jahr auf der Strecke Türkei-Bulgarien-Rumänien-Ungarn-Österreich zu verlegen und sie 2015 ihrer Bestimmung zu übergeben.

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